Presseartikel

Artikel vom 07.01.2020 Webseite der  Logo der Mainzer Volksbank

Ordenspräsentation 2020 in Bingen - Mainzer Volksbank

Binger Karnevalsvereine erhalten 11 mal 333 Euro

Fastnachtsorden werden im MVB-Regionalcenter Bingen präsentiert

 

Närrische elf Fastnachtsvereine aus Bingen und Umgebung sind pünktlich um 17:11 Uhr in das MVB-Regionalcenter in der Mainzer Straße in Bingen gekommen, um ihre neuen Orden für die Fastnachtskampagne 2020 zu präsentieren.
Anlassgerecht im närrischen Gewand würdigte MVB-Regionaldirektorin Ira Closheim das Engagement der Vereine – natürlich in fastnachtlicher Reimform. Auch weiterhin hält die Mainzer Volksbank an diesem schon traditionellen Termin fest und lädt die Vereine jedes Jahr ein, die neuen und kunstvoll gestalteten Orden-Designs zu präsentieren. „Diese Veranstaltung gehört fest zum Jahreskalender dazu“, bestätigt Ira Closheim. „Alle kommen gerne zu dieser Veranstaltung, das merke ich an der Stimmung. Die Vereinsvertreter kommen schon viele Jahre und sind teils auch Kunden bei uns; wir kennen uns und da ist ein so närrischer Termin ein Treffen unter Freunden“, so Closheim weiter.

 

Vereine erhalten insgesamt 3.663 Euro Unterstützung

Damit die aufwändige Arbeit der Vereine auch finanziell unterstützt wird, spendet die Mainzer Volksbank jedem der elf Vereine einen Scheck über 333 Euro. Insgesamt fließen damit 3.663 Euro in die Binger Fastnachtssaison 2020. „Sitzungen, Umzüge und zahlreiche Kostüme werden mit viel Liebe, Schweiß und Kreativität umgesetzt. Das kostet Zeit und eben auch Geld, weshalb wir als MVB hier einen Teil beitragen wollen“, betont Ira Closheim. „Unserer Stadt würde etwas fehlen, wenn es solche Fastnachtsvereine nicht mehr geben würde, daher wollen wir jedes Jahr aufs Neue unsere Unterstützung als regionale Genossenschaftsbank zeigen“, so Closheim zur Unterstützung der Mainzer Volksbank.

11 Binger Karnevalsvereine erhalten Fastnachtsspende - Mainzer Volksbank

Viel Engagement zur Fastnacht in Bingen

Die Binger können sich wie jedes Jahr wieder auf eine tolle Fastnachtszeit freuen, denn das Vereinsleben ist sehr aktiv. Folgende elf Vereine und deren Vertreter dürfen sich über eine närrische Spende über 333 Euro freuen:
Bei der Anwesenheit so vieler Narren hatten alle eine sehr vergnügte Zeit und es wurde viel gelacht. „Ein dreifach donnerndes HELAU, HELAU, HELAU“, war an diesem Abend häufiger zu hören.

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Presseartikel vom 06.01.2020 Allgemeine Zeitung

 Binger Narren zeigen Flagge
Die Fahnen der elf Korporationen wehen wieder unterhalb der Burg Klopp und signalisieren weithin sichtbar, dass nun die heiße Phase der fünften Jahreszeit begonnen hat.
Bingen Lokales / Flaggenhissung der elf Binger Fastnachtsvereine, Foto: Edgar Daudistel
Bingen Lokales / Flaggenhissung der elf Binger Fastnachtsvereine, (Foto: Edgar Daudistel
BINGEN – Wenn die Tannenbäumchen noch am Straßenrand stehen oder bereits schon liegen, ruft es durch die Straßen der Innenstadt aus vielen Kehlen „Helau!“ und das Blasorchester Oberes Mittelrheintal (BOOM) intoniert dazu das unverkennbare musikalische Potpourri der fünften Jahreszeit. Da gibt es kein Zurück mehr und die Narren erobern in einem ersten Anflug von Tollität die Stadt. Und wie das bei Eroberungen so üblich ist, bekundet eine Flagge weithin sichtbar die neuen Herrschaftsverhältnisse, gerade so, wie es die Amerikaner seinerzeit auf dem Mond hielten. In Bingen sind es gleich elf Flaggen, nämlich diejenigen der städtischen Fastnachtskorporationen, die nun unterhalb der Burg Klopp wehen. Und wie in jedem Jahr machen sich die Narren einen Spaß daraus, die paar Meter an der Fahnenstange zu einem kleinen Wettrennen auszugestalten. In diesem Jahr hatte der Kempter KCC die Nase, respektive die Flagge vorn. Jubel in der rechten Ecke der Belle Etage unterhalb der Burg Klopp.
Gut gefüllt war der Neff-Platz. Die Fastnachter hatten ihren Anhang mitgebracht. Bei der närrischen Prozession durch die Stadtstraßen durfte die Fahne des Gruber Narrenclubs vorneweg getragen werden, er ist in diesem Jahr der für die Organisation federführende Verein. Entsprechend richtete auch Gruber-Sitzungspräsident Klaus-Dieter (Männie) Heil das Wort an die Narrenschar und befand sich bereits auch auf fastnachtlicher Betriebstemperatur, indem er querfeldein viele dankbare Themen durch den vierfarbbunten Kakao zog. Von Jogi Löw bis Helene Fischer, von Niedrigwasser bis Café Benz. Klassisch ist dabei natürlich auch die Breitseite gegen die Stadtverwaltung, die im vergangenen Jahr „rudelweise Böcke geschossen“ habe. All das aufzuzählen würde zu weit führen, „sonst steh’n wir noch heut Abend hier“. Der Sitzungspräsident empfahl den Besuch der Binger Sitzungen, um Genaueres zu erfahren.
Bei Nieselwetter drängte es die Narrenschar zügig zum Kulturzentrum, wo der Oberbürgermeister die Stadtorden an verdiente Narren verlieh. Ein bunter Zug setzte sich in Bewegung. Kappenträger, Garden, Hexen und drei Kinder hatten sich sogar allerliebst als Könige verkleidet. Ach, nein, das waren die Sternsinger, die gerade vorbeikamen.
Von Erich Michael Lang
Lokalredakteur Bingen